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Nachdem die ‚Grand-Masters‘ Peter und Matthias die Messlatte so hoch gehängt haben waren heute Joachim Oechsner, Thorsten Pott und ich an der Reihe. Masters Nationalmannschaft (es fehlt: Thorsten Pott)
Joachim startete um 9 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und kühlen 12 Grad. Am Startberg noch Platz 12, arbeitete er sich im Downhill bis zur tiefsten Stelle der Strecke auf Rang 3 vor! Mit zwei Franzosen kämpfte er um den Anschluss zum amtierenden Weltmeister und dem späteren Europameister aus Spanien. An einer technischen Schlüsselstelle rutschte Joachim aus dem Pedal und musste kurz vom Rad, woraufhin die um die zusätzlichen nationalen Meisterschaften fightenden Franzosen aufschlossen. Mit einem starken Kraftakt konnte sich Joachim am 21 Prozent steilen Skihang hochzu wieder absetzen und sicherte sich mit nur wenigen Minuten Rückstand die Bronze Medaille.
Ich war in der Zeit vom vielen Fotos schießen bereits warmgefahren und bewegte mich Richtung Startblock. Um 11:15 fiel der Startschuss und wie Joachim kam ich an Platz 12 in den Startberg. Staub mischte sich in den Atem und meine Herzfrequenz schoss bis ans Limit. Jetzt gut die erste Abfahrt runterkommen. Alle Fahrer wollten soweit wie möglich vorne in die engen Singletrails und wie eine Herde wilder Stiere stürzten sich die Franzosen, Italiener Spanier und ein Deutscher in die Abfahrt. 
Trotz der kniffligen Ecken und sperrigen Felsen hieß es ERHOLEN um den folgenden steilen Anstiegen gewappnet zu sein. Ich war gut in der Abfahrt und konnte in den ersten Uphill Passagen einige Fahrer überholen... wieder am Limit begann jetzt der technisch schwierige Trail wieder hinauf nach Pra Loup auf den Skihang. Der Atem brannte in der Lunge und der fehlende Sauerstoff in 1800 Meter Höhe machte mir zu schaffen.
Nach einigen harten Positionskämpfen musste ich in der letzten Runde noch zwei schnaufende Franzosen vorbei lassen. Die Kräfte schwanden und mit nur 11 Minuten Rückstand auf den Italienischen Meister und Sieger beendete ich sehr zufrieden den harten Kampf um die Europameisterschaft.
Thorsten Pott, amtierender Deutscher Meister im Cross Country, rundete die Vorstellung der „Deutschen Masters Nationalmannschaft“ bei der EM in Pra Loup mit seinem hervorragenden 7 Platz mit einer insgesamt sehr positiven Bilanz ab. Traumhafte Landschaften bei strahlendem Sonnenschein bleiben uns sicher noch lange in Erinnerung und wir freuen uns schon jetzt auf die Europameisterschaft 2013! |